Zentrum für Endoprothetik

Im Oktober 2012 wurde nach einer fünfjährigen Entwicklungsphase das Zertifizierungsverfahren für Endoprothetikzentren durch die deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie freigegeben. Alle Abteilungen, die schwerpunktmäßig künstliche Gelenke implantieren, können sich als Endoprothetikzentrum (EPZ) oder als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) zertifizieren lassen. Die orthopädische Klinik des St. Christophorus-Krankenhauses Werne ist seit dem 16.03.2015 als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung zertifiziert.

Die Zertifizierung zum Endoprothetikzentrum hat das Ziel, die Qualität der Versorgung des Patienten vor, während und nach dem Eingriff zu gewährleisten, zu erhalten und kontinuierlich zu verbessern.

Nur diejenigen Einrichtungen, die im Rahmen des Prüfverfahrens ein hohes Maß an Kompetenz, Spezialisierung und Erfahrung im Bereich der Endoprothetik nachweisen können, erhalten deshalb die Zertifizierung zum Endoprothetikzentrum. Zusätzlich überprüfen und bewerten externe Fachleute regelmäßig die Versorgungsqualität und Behandlungsergebnisse.

Für die Patienten stellt das Zertifikat eine zuverlässige Unterstützung bei der Suche nach einer qualitativ hochwertigen endoprothetischen Versorgung dar.

Anforderungen, die ein Endoprothetikzentrum erfüllen muss:

• Mindestmenge an operative Versorgungen in der Endoprothetik
• Mindestmenge an endoprothetischen Versorgungsmenge pro Operateur
• Im EPZmax Mindestzahl an Wechseloperationen
• Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der an der Versorgung des Patienten beteiligten Fachabteilungen muss gewährleistet sein
• Die regelmäßige Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen ist für die Mitarbeiter obligatorisch
• Eine entsprechende apparative Ausstattung muss vorhanden sein
• Die beteiligten Operateure müssen eine entsprechende Fachqualifikation vorweisen
Das Endoprothetikzentrum ist verpflichtet, am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) teilzunehmen, in dem die Behandlungsverläufe und Behandlungsergebnisse dokumentiert werden.

Durch die große Anzahl an durchgeführten Endoprothesenimplantationen (ca 700 pro Jahr) können wir für Sie ein großes Spektrum an Versorgungsmöglichkeiten vorhalten und somit eine an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasste endoprothetische Versorgung gewährleisten.

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